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Was heute wichtig ist:
 
 
1. Top-Thema: Eine Villa der bekannten Familie Cremer soll für 2,75 Millionen Euro den Besitzer wechseln
 
 
2. Gesundheit: Das Klinikviertel soll einen Hubschrauber-Landeplatz bekommen
 
 
3. Schwarz auf Gelb: Warum vermissen die Dortmunder den einstigen Ausnahmekönner Jadon Sancho?
 
 
4. Genussecke: Wie schmeckt der Fisch im neuen Restaurant in Brackel?
 
 
5. Verkehr: WizzAir fliegt bald wieder täglich von Dortmund nach Rom
 
 
Podcast: Frühschicht zum Hören. Gleich reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts
 
   
 
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Heute von Thomas Thiel

 
 
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 
 

es war mein vielleicht spektakulärster Zufalls-Reportereinsatz der vergangenen Jahre: Ich stehe eines schönen Feierabends im September 2022 auf dem Nachhauseweg an der roten Fußgängerampel an der Kreuzung Hohe Straße / Wall, als es plötzlich über mir ohrenbetäubend knattert. Wenige Sekunden später landet ein Rettungshubschrauber mitten auf der Kreuzung. Ich zücke mein Handy, mache ein Foto und ein Video, sende es in die Redaktion. Wenige Minuten später ist die erste Meldung von der Landung online.

Solche Landungen gibt es rund um das Klinikum und das Johannes-Hospital immer wieder. Die großen Krankenhäuser haben bislang keinen eigenen Landeplatz. Wie sich das bald ändern könnte und was im Klinikviertel geplant ist, lesen Sie weiter unten (übrigens unter dem Foto, das ich damals gemacht habe).

Viele Grüße aus dem Pressehaus,

 
  Ihr Thomas Thiel  
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TOP-THEMA

 
  Cremer-Villa für 2,75 Millionen Euro zu verkaufen  
  Darum geht es: Die bekannte Dortmunder Unternehmerfamilie Cremer trennt sich von einem ihrer Wohnsitze. Das große Anwesen in Lücklemberg steht für 2,75 Millionen Euro zum Verkauf – aktuell eines der teuersten Häuser auf dem Dortmunder Immobilienmarkt.

Das Grundstück in einer ruhigen Seitenstraße der Olpketalstraße umfasst rund 2400 Quadratmeter, darauf stehen zwei Einfamilienhäuser mit zusammen etwa 857 Quadratmetern Wohnfläche und insgesamt zwölf Zimmern. Ein Teil stammt aus den 1960er-, der andere aus den 1970er-Jahren. Zur Ausstattung gehören unter anderem Dachterrasse, Pool und Sauna. 
 
       
  Josef Cremer verkauft das Familienanwesen in Lücklemberg. © Weimer  
  Darum ist es wichtig: Die Familie gehört zu den prägenden Namen der Dortmunder Wirtschaftsgeschichte: Sie besaß über 100 Jahre lang die Thier-Brauerei. Über Generationen waren die Cremers eng mit der Brauerei-Tradition der Stadt verbunden. Vergangenes Jahr war ihr Name in Dortmund wieder in aller Munde, als mit Martin Cremer ein Familien-Spross bei der Oberbürgermeister-Wahl antrat und nur knapp die Stichwahl verpasste.

Der Verkauf zeigt, wie sich Lebensrealitäten verändern können – selbst bei traditionsreichen Unternehmerdynastien.
 
 

„Wir sind leidenschaftliche Griller, haben viele Abende hier draußen gesessen.“


Josef Cremer, Verkäufer des Hauses
 
  Das sagt der Verkäufer: Josef Cremer, der 27-jährige Enkel des letzten Brauerei-Besitzers und Familienpatriarchen Peter Cremer, verkauft das Haus. Er wohnte einst mit seinen Geschwistern im Obergeschoss des einen Hauses. „Wir haben als Jugendliche hier ganz schön viel Scheiße gebaut“, sagt Josef. „Wir Kinder hatten hier auch unseren eigenen Grill mit Lounge-Ecke“ – viele Abende hätten sie draußen verbracht.

Heute hat sich das Leben der Familie verändert. Der Vater ist nach Lüdinghausen auf den Pferdehof der Familie gezogen, die Kinder leben verstreut in Deutschland. Für Josef allein, der in die väterliche Consulting-Firma eingestiegen ist, ist das Haus zu groß. Das Haus passe schlicht nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation.
 
       
  Josef Cremer vor dem Kamin im Wohnzimmer © Weimer  
       
  Josef Cremer an der stilgerechten Bar vor der Wendeltreppe © Weimer  
  So geht es weiter: Mit dem Verkauf endet ein Kapitel Familiengeschichte in Lücklemberg. Für den Dortmunder Immobilienmarkt bleibt das Objekt ein Ausnahmeangebot – sowohl vom Preis als auch bei der Größe.
  • Einen Video-Rundgang durch eines der teuersten Häuser auf Dortmunds Immobilienmarkt finden Sie hier.
 
 
   
 
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  Ihr Extra am Freitag bei RN+  
 
 

STADTLEBEN

 
       
  Jochen Möller entdeckte die Ausläufer eines Dortmunder Kunstskandals. © Guth  
  Als die Stadtverwaltung achtlos Kunstwerke in den Müll warf  
  Jochen Möller entdeckte drei Bilder in einem Abfall-Container der Stadtverwaltung – später wurde klar: Es geht um Hunderte verschwundene Kunstwerke.  
 
Extra lesen
 
 
 
   
 
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FUN FACT

 
 
Die Redaktion des berühmten „Stern“ lag 2021 kurzzeitig in Hacheney – zumindest für Dreharbeiten. Das dortige Berufsbildungswerk firmierte für die Miniserie „Faking Hitler“ über die gefälschten Hitler-Tagebücher als Kulisse für das Verlagshaus des Hamburger Magazins.
 
 
   
 

GESUNDHEIT

 
  Klinikviertel bekommt Hubschrauber-Landeplatz  
       
  Eine Landung eines Rettungs-Helikopters 2022 auf dem Wall © Thiel  
  Im Klinikviertel planen das Klinikum Dortmund und das Johannes-Hospital einen gemeinsamen Hubschrauber-Landeplatz. Er soll auf dem Dach des neuen Kinderklinik-Gebäudes entstehen, das in den kommenden Jahren südlich der Beurhausstraße gebaut wird. Bisher ist die Situation kompliziert: Für Notfälle aus der Luft müssen häufig Straßen gesperrt werden – etwa am Wall, wo Hubschrauber regelmäßig landen.  
  Beide Kliniken arbeiten trotz Konkurrenz eng zusammen, etwa in spezialisierten Zentren oder bei Engpässen im Alltag. Der geplante Landeplatz ist ein weiteres Beispiel dieser Kooperation. Er soll technisch so ausgestattet sein, dass beide Häuser ihn nutzen können. Gleichzeitig hoffen die Verantwortlichen auf weitere Investitionen des Landes, um die Infrastruktur insgesamt auszubauen.
  • Wie viel der geplante Bau der Kinderklinik kosten soll, lesen Sie hier.
 
 
   
 

MEME DES TAGES

 
       
 
 
 
 
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SCHWARZ AUF GELB

 
  Die merkwürdige Sehnsucht nach Jadon Sancho  
       
  Einst 100, heute nur noch 20 Millionen wert: Jadon Sancho © dpa  
  Jadon Sancho hat beim BVB einst begeistert. 30 Torbeteiligungen in der Saison 2018/19, ein Jahr später sogar 34 mit 17 Treffern und 17 Assists: Zahlen, die ihn in Richtung Weltspitze katapultierten. Seither ist seine Karriere jedoch ins Stocken geraten. Nach dem Wechsel zu Manchester United für 85 Millionen Euro blieb er hinter den Erwartungen zurück. Auch seine Rückkehr nach Dortmund 2023/24 brachte mit drei Toren und drei Vorlagen in 21 Spielen nicht die erhoffte Wende.  
  Aktuell spielt Sancho bei Aston Villa, kommt dort aber nur sporadisch zum Einsatz. In der laufenden Saison stehen ein Tor in der Europa League und ein Assist in 18 Premier-League-Spielen zu Buche. Sein Marktwert ist von einst 100 auf rund 20 Millionen Euro gefallen. Trotzdem taucht sein Name rund um den BVB wieder auf – auch weil sein Vertrag ausläuft. Sportlich und wirtschaftlich wäre ein Transfer möglich, bleibt aber mit Blick auf Form und Gehalt ein Risiko. 
  • Wie Jadon Sancho zu einem Sehnsuchts-Spieler in Dortmund wurde, haben wir hier ausführlich erzählt.
 
  Weitere BVB-News:  
 
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ZITAT DES TAGES

 
 
„An diesem Brocken wird sich die Stadt wieder überheben!“

Leser Ulrich Steinke zum städtischen Vorkaufsrecht an der Brückstraße. Mehr Meinungen zum Thema

 
 
   
 
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GENUSSECKE

 
  Lohnt sich das neue Fisch-Restaurant in Brackel?  
       
  Julia Segantini hat das neue Restaurant getestet © Segantini  
  Nach mehr als 20 Jahren ist das Traditionslokal „Wahl Fisch“ verschwunden – nun versucht „Fischgericht 2“ am Brackeler Hellweg die Lücke zu füllen. Das Konzept: Gäste wählen ihren Fisch direkt aus der Kühltheke, zubereitet wird schnell und unkompliziert. Hinter dem Restaurant stehen Betreiber, die bereits im Kaiserviertel erfolgreich sind.  
  Im Test zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Fischsuppe überrascht mit kräftigem Currygeschmack, was nicht für jedermann passend sein dürfte. Deutlich überzeugender ist die große gemischte Fischplatte mit Garnelen, Dorade, Lachs und Beilagen – reichlich portioniert und qualitativ stark. Der Service ist aufmerksam und schnell, das Ambiente eher schlicht. Insgesamt eignet sich das Lokal vor allem für eine unkomplizierte Mittagspause mit gutem Fisch. Mehr lesen  
 
Mehr Gastro-News
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VERKEHR

 
  Von Dortmund nach Rom für 20 Euro  
       
  Jahr für Jahr zieht Rom über 22 Millionen Besucher an. © dpa  
  Wizz Air fliegt bald wieder täglich nonstop von Dortmund nach Rom – Tickets sind bereits ab 20 Euro buchbar. Der Dortmunder Flughafen reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Südeuropa-Reisen; erst kürzlich war eine neue Verbindung nach Mailand angekündigt worden. 
  • Ab wann die Flüge in Richtung der Ewigen Stadt starten, können Sie hier nachlesen.
 
  • Heute wird im öffentlichen Nahverkehr in Dortmund erneut gestreikt. Diesmal fahren keine Busse, während es keine Beeinträchtigungen beim Stadtbahn-Verkehr gibt. 
  • Einer der Panzerblitzer Potts Blitz steht jetzt an der Berghofer Straße. Dort sind 40 km/h erlaubt. Zuletzt stand er an der Huckarder Straße. Der zweite Panzerblitzer steht weiterhin an der Jägerstraße. Hier sind es 30 km/h.
 
 
   
 
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LESEEMPFEHLUNGEN

 
 
  • „Natürlich ist es hier sicher!“: So tickt Dortmunds unterschätzte Gastromeile in der Nordstadt Mehr
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  • „Unser größtes Projekt in Deutschland“ Baustellen-Chefin zeigt Zukunftspark in Dortmund Mehr
 
 
   
 
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SPIELE

 
  Zum Abschluss – ein bisschen Spielspaß  
       
 
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