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Was heute wichtig ist:
 
 
1. Top-Thema: Christoph Schubert ist „Mister Reinoldigilde“
 
 
2. Entscheider der Woche: Stanislav Kovtun, IT-Unternehmer und Handelsrichter
 
 
3. Zitat der Woche: Gastronomin beendet Selbstständigkeit
 
 
4. Newsflash: Premium-Modeladen öffnet bald in Dortmund
 
 
5. Zahl der Woche: Marode Brücken in Dortmund
 
   
 
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  Heute von Peter Wulle  
 
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 
  Der Januar ist erst wenige Tage alt – und eigentlich müsste man jetzt noch freundlich auf Vorsätze blicken, auf Hoffnung, auf diesen berühmten frischen Anfang. Ich will ehrlich sein: 2025 habe ich nicht als gutes Jahr empfunden, und vieles deutet darauf hin, dass 2026 nicht besser wird. Die Welt wirkt nervös, unberechenbar, allzuoft geradezu grotesk. Leider hat sich das schon am 3. Januar mit der Entführung von Venezuelas Präsident Maduro durch die USA bestätigt. 

Und trotzdem gilt: Resignation ist keine Option. Wirtschaft funktioniert nicht ohne einen Grundoptimismus – nicht als Gefühl, sondern als Haltung. Ohne die Bereitschaft, weiter zu investieren, zu entscheiden, Verantwortung zu übernehmen, obwohl die Rahmenbedingungen schwierig sind, funktioniert es nicht. In Dortmund gibt es Menschen, die genau das über Jahre verinnerlicht haben.

Einer von ihnen ist Christoph Schubert. Der Wirtschaftsprüfer wird heute 65 und ist in der heimischen Wirtschaft vielen vor allem als Geschäftsführer oder im Fachjargon „Richtemann“ der Reinoldigilde bekannt. Er steht für eine Generation von Gestaltern, die Krisen nicht verdrängt, sondern ausgehalten hat – und dabei immer die Stadt im Blick behalten hat.

Vielleicht ist das der richtige Ton für den Start ins neue Jahr: Keine falschen Versprechen, kein Zweckoptimismus. Die Lage bleibt schwierig, auch hier vor Ort. Aber Dortmund lebt von Erfahrung, von Netzwerken, von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Wenn wir uns daran orientieren, wird 2026 kein leichtes Jahr. Aber eines, das sich – trotz allem – gestalten lässt.
 
  Ihr Peter Wulle  
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TOP-THEMA

 
  Christoph Schubert „Mister Reinoldigilde“ wird 65 und tritt als Wirtschaftsprüfer kürzer  
  Darum geht es: Christoph Schubert, Partner in der Wirtschaftskanzlei Husemann und „Richtemann“ (Geschäftsführer) der Reinoldigilde, tritt mit 65 beruflich kürzer – bleibt Dortmund aber mit seinem Netzwerk und als „Finanzminister“ etlicher Unternehmen und Einrichtungen erhalten.  
       
  Christoph Schubert wird 65. © Husemann/Jan Heinze  
  Darum ist es wichtig: Christoph Schubert ist in Dortmund eine Art Knotenpunkt: Er ist nicht nur Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, sondern unter anderem auch Generalbevollmächtigter der Paulus-Krankenhausgesellschaft und kennt Entscheider aus Mittelstand, Banken, Politik und Stadtgesellschaft. Christoph Schubert verbindet Wirtschafts- mit Ehrenamtsnetzwerken.   
 

„Netzwerke funktionieren nicht über Lautstärke. Sie funktionieren über Vertrauen – und darüber, dass man auch dann ruhig bleibt, wenn es schwierig wird.“


Christoph Schubert, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
 
  Das sagt Christoph Schubert: „Ich hab relativ schnell gemerkt, dass ich die Sprache der Leute hier spreche.“ – Viele halten den Wirtschaftsexperten für einen Ur-Dortmunder. Er ist aber gebürtiger Iserlohner. Bevor er nach Dortmund kam, war er lange in Oldenburg tätig.   
       
  Christoph Schubert (2.v.r.) ist BVB-Fan mit einer Dauerkarte. Hier im Signal Iduna Park mit (v.l.) René Scheer, Reinhold Schulte, Günther Hermann Oettinger und Peter Klasvogt. © privat  
  So geht es weiter: Mit seinem 65. Geburtstag und einem Neujahrsempfang, den die Kanzlei Husemann heute aus diesem Anlass gibt, scheidet Schubert als Partner bei Husemann aus, bleibt aber als Of Counsel für ausgewählte Mandate an Bord. Die Nachfolge ist mit Jennifer Hartlage und Philipp Kleinmann geregelt. Privat steht erst mal Südafrika mit seiner Frau an. Mehr lesen  
 
   
 
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ENTSCHEIDER DER WOCHE

 
  Stanislav Kovtun IT-Unternehmer und Handelsrichter    
       
  Stanislav Kovtun © privat  
  Stanislav Kovtun wurde von Romina Scharf nominiert. Der gebürtige Ukrainer wuchs in Deutschland auf. Im Oktober 2021 übernahm der gelernte Fachinformatiker und Elektroingenieur die heutige dostani IT GmbH mit Sitz in Dortmund und richtete sie neu aus. Das Unternehmen managt den IT-Betrieb für seine Kunden, also etwa die Betreuung und Wartung von Servern,  Endgeräten, Cloudinfrastrukturen und die IT-Sicherheit.

Ausgleich zu seinem Berufsalltag findet er beim Erkunden neuer Länder und beim Motorradfahren. Neben seinem Unternehmen engagiert sich Kovtun ehrenamtlich für Dortmund, unter anderem als Handelsrichter am Landgericht, im IHK-Prüfungsausschuss, bei den Wirtschaftsjunioren und im Rotary Club.
 
 
   
 
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ZITAT DER WOCHE

 
 
„Ich habe einfach keine Kraft mehr. Ich habe mir gesagt, bis zum 40. Geburtstag will ich wieder ein normales Leben führen und Sicherheit haben.“

Gastronomin Suzana Oroz (39), die das „Meeting - Die Café-Bar“ am Wall zum Jahresende verlassen hat.

 
 
   
 
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WIRTSCHAFTSNEWS

 
  Hochwertige Mode kehrt in die City zurück Dorothee Schumacher öffnet  
       
  Die Modedesignerin eröffnet 2026 ein Geschäft in der City © dpa (A)  
  Wo Traditionsmode verschwand, kündigt sich jetzt Neues an. Die Premium-Marke Dorothee Schumacher wagt den Schritt in die Dortmunder City – mit einer klaren Idee. Mehr lesen  
 
   
  Oberbergamt Dortmunds letzte Bergleute arbeiten in einem kleinen Palast  
       
  Uwe Straub (l.) und Peter Hogrebe im Ex-Landesoberbergamt. © Felix Guth  
  Die Zechen: seit Jahren dicht. Unter Tage: so gut wie niemand mehr. Die letzten Bergleute Dortmunds arbeiten stattdessen an einem Ort, der auch ein Staatspalast sein könnte. Mehr lesen  
 
   
  Ex-Kaufhof wurde für 25 Millionen Euro angeboten Neuer Eigentümer zahlte nur einen Bruchteil davon  
       
  Der frühere Kaufhof war für 25 Millionen Euro zum Kauf angeboten worden. Tatsächlich hat der neue Eigentümer nicht ein Viertel der Summe bezahlt. © Schütze  
  Der neue Eigentümer des Ex-Kaufhof schiebt ein Mammutprojekt an. In der zweiten Hälfte 2026 will er mit der Sanierung des Gebäudes starten. Die ist aber nicht sein einziges Problem. Mehr lesen  
 
   
  Bagger, Beton und Bürgerinitiativen Bau-Großprojekte prägen den Westen  
       
  Klagen begleiten viele Großprojekte © Uwe von Schirp  
  Logistik-Boom, Baustellenfrust und Bürgerprotest: 2025 prägten Mega-Projekte den Dortmunder Westen – mit Folgen für Anwohner, Verkehr und Politik. Mehr lesen  
 
   
  „frau petzold“ verabschiedet sich Hombrucher Einkaufsmeile verändert sich  
       
  Ursula Petzold vor ihrer Boutique.  © Linnhoff  
  Die Boutique „frau petzold“ schließt nach zehn Jahren in Hombruch. Das Ladenlokal wird im Anschluss übernommen und die Nachfolger sind keine Unbekannten. Mehr lesen  
 
   
  Gebühren, CO2-Preis, OGS Die wichtigsten Neuerungen 2026 in Dortmund  
       
  Auch die Gebühren für die Abfall-Entsorgung steigen 2026. © Archiv  
  Führerschein, Grundsteuer, Heizkosten und Ehrenamt: Das neue Jahr bringt viele Änderungen. Was 2026 für Dortmunder und Dortmunderinnen wichtig wird. Mehr lesen  
 
   
  Neuer Chef im Revierpark Wischlingen hat große Pläne Das soll sich ändern  
       
  Bernd Kruse (l.) und Jens Röhmer sind die neuen Chefs. © RVR/Schütze/von Schirp  
  Neuer Chef, große Pläne: Der Revierpark Wischlingen startet mit Kultursommer, Beachvolleyball sowie neuen Ideen für Winter, Energie und Marke ins Jahr 2026. Mehr lesen  
 
   
  „Ich habe einfach keine Kraft mehr“ Gastronomin verlässt das „Meeting“ am Wall  
       
  Gastronomin Suzana Oroz. © Max Wallinda  
  Suzana Oroz gibt das „Meeting - Die Café-Bar“ am Dortmunder Wall auf. Nach 20 Jahren als Chefin sucht sie nun geregelte Arbeitszeiten und Sicherheit. Mehr lesen  
 
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ZAHL DER WOCHE

 
 
92

Die Sanierung der A45-Rahmedetalbrücke wurde groß gefeiert. Doch viele Autobahn- und Bundesstraßenbrücken sind weiterhin in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Allein in Dortmund gibt es laut Traglastindex aktuell 92 sanierungsbedürftige Brücken.

Quelle: IHK zu Dortmund

 
 
   
 
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